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Ich hab ne verdammte Woche dieses Foto im Kopf: Andreas Gursky´s “RheinII” - das zweite Foto aus einer Reihe von sechs Bildern des Rheins. Und für die, die sich nicht für Fotografie interessieren und nichts so recht damit anfangen können: Dieses Foto erzielte bei einer New Yorker Auktion den Rekordpreis von 3,1 Millionen EURO und ist damit, das momentan teuerste Foto der Welt.  WEITERLESEN »

… und soviel vorweg: Ja man kann! Es ist jedoch eine Sache des Gemüts, der Leidensfähigkeit und der Lust am Experimentieren.
Ich bekam vor einiger Zeit ein Paket mit einer Handvoll Filmen aus der DDR. ORWO NP20, NP27 und NP15. Das Ablaufdatum war datiert mit “irgendwas 1990“. Ich hab keine Ahnung, wo das Zeug die letzten 20 Jahre gelegen hat und welchen Temperaturen es ausgesetzt war. Normalerweise ein Ding für die Tonne. Doch ein Pirat ist auch ein Entdecker und so belas ich mich in diversen Quellen, wie man mit solchem Filmmaterial umgeht. WEITERLESEN »

Wenn ich mir um 16 Uhr lieber Tee statt Sprudel aus der Küche hole und dabei das Licht anmachen muss, wird es unweigerlich Zeit das Jahr aufzuräumen. Der Rechner wird von den Wirren der letzten Monate erlöst und unbeschriftete Ordner erhalten klangvolle Namen. Unter dem Schreibtisch, hingeworfene Filmstreifen, die mich an nie zu Ende gebrachte Analog-Experimente aus meiner Reise in die Lausitz erinnern sollen. Meist die letzten Bilder einer Rolle – unnötig zerkratzt, vom Entwickler vergessen und nie eingescannt. Doppelbelichtungen, Unterbelichtungen, Überbelichtungen, Fokusschmierereien, Lichteinfall… WEITERLESEN »

Es gibt Geschichten, die trägt man sein Leben im Herzen und wird sie jedem unter die Nase reiben, der aufzugeben versucht. Da war einer, vor vielen Jahrzehnten in unruhiger Zeit, im fernen Haiti geboren, unstetig und auf den Kontinenten der Welt zu Hause, fasziniert von Architektur und dann gelebt, geliebt, geflohen. Einer, den man in den Metropolen der Welt trifft,  in irgendeinem Cafe, sitzend vor seiner Tageszeitung, mit zeitloser Garderobe. Er könnte Geschichten erzählen, die mehrere Bücher füllten doch seine Augen sind trotzdem immer noch auf der Suche. WEITERLESEN »

10 Nov 2011

Hm!

Was treibt mich eigentlich permanent an, überall draufzuklicken? Jede Scheiss-freie Minute wird genutzt, um irgendwas im Netz nachzulesen oder zu bestellen. Und sitze ich mit ein paar Nerds beim Italiener, starren wir auf unser iPhone und “socialn” in der Gegend rum. Es ist echt die Pest! Das Dumme ist: Ich kann mich davon nicht frei machen. Ich würde mich liebend gern mal wieder “langweilen”. So richtig schön 2-3 Stunden “Nichts tun”– ich krieg es nicht hin. Ist der Verlust von Langeweile nicht irgendwie auch schädlich?  Ich glaub das tut sich für Therapeuten ein völlig neuer Markt auf.  WEITERLESEN »

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