Vandyke. Hach. Vor einer Woche bin ich in Braunschweig infiziert worden. Scheiss Krankheit! Du wirst sie so schnell nicht los. Du läufst den ganzen über mit Ideen im Kopf durch die Gegend – schwer sich auf etwas anderes zu konzentrieren – und beginnst ab 16 Uhr Papiere zu schneiden und zu beschriften. Die Wannen befüllt mit allerlei Zeug, wirst du zum Alchemisten, der brütend über Rezepten hängt. Die Variablen und der sich daraus ergebenden Möglichkeiten in der Dunkelkammer sind nahezu unendlich. WEITERLESEN »
Kategorie ‘Analog Fotografie’
Es muss ungefähr 30 Jahre her sein, dass ich das letzte mal eine Dunkelkammer betreten und eigene Abzüge erstellt habe. Warum ich in dieser Zeit keine Notwendigkeit sah, mich damit zu beschäftigen, mag mit “fehlender Zeit” zu beantworten sein, eine wasserdichte Begründung werde ich nicht liefern können. Wahrscheinlich ging es mir, wie vielen anderen von Euch auch: Sich in Zeiten digitaler Bildverarbeitung selbst ans Werk zu machen und Papierabzüge zu erstellen, scheint vergleichbar mit der stoischen Nutzung eines Rechenschiebers oder der mühsamen Suche nach einer Telefonzelle. Soweit die Theorie WEITERLESEN »
2012 hab ich mir ja zum persönlichen “Jahr der Walz” ausgerufen. Ich will viel sehen, viel lernen und mich auf fotografisches Neuland wagen. Eine Sache, die mich schon länger faszinierte waren die so genannten Edeldruckverfahren. Seit ich das irgendwann mal beim Grossmeister Vernon Trent gesehen habe, spukte mir das Thema gewaltig im Kopf herum. Ja, irgendwie mag ich den Gedanken, das Fotografie nicht mit dem geknipsten Foto aufhört. Ein weiterführender Prozess, der das Foto in ein “nicht reproduzierbares Einzelstück” verwandelt, kommt meinem Verständnis von Fotografie sehr entgegen. WEITERLESEN »
Ich hab gerade Gegenbesuch aus der Lausitz. Wurde auch Zeit. Karsten hab ich bei meinem Besuch damals in der Lausitz so mit meiner Graflex angefixt, dass er fortan mit nervösem Finger in die Bucht starrte und nach der Traumkombi Speed-Graflex und Aero Ektar Ausschau hielt. Und wenn ein Mann wie Karsten von etwas träumt … ![]()
Natürlich brachte er sein Baby mit und natürlich wollte ich mit ihm Fotografieren und Entwickeln. Und natürlich legt sich ein Stein nach dem anderen in unseren Weg. WEITERLESEN »
Ich gebe zu, meine gestrige Blogpost war textlich etwas verwirrend, doch ging es mir letztlich um das Foto, welches ich zeigen wollte (und es waren ein paar “Internas” verwurstet
)
Ja, ich beginne mit der “Jacki“ (Polaroid 110A 4×5 Conversion) Porträts zu schiessen und es fühlt sich verflucht noch mal gut an, damit zu arbeiten. Es scheint mir die perfekte Symbiose aus meiner Art zu fotografieren und einem Stück fotografischer Ingenieurskunst. Jedes Foto ist etwas ganz Besonderes, weil ich viel bewusst an die Dinge herangehe und das Ergebnis für sich steht. Und ja, ich liebe den “Schmelz”… WEITERLESEN »




